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Das Minimalziel für das Wochenende haben die Beueler erreicht: der doppelte Punktgewinn konnte durch den fulminanten Siege gegen Langenfeld gesichert werden, aber ein weinendes Auge ist nach dem gestrigen Spiel gegen Bischmisheim doch dabei: es hätten schließlich auf vier Punkte werden können. Doch lieber der Reihe nach:
Das Spiel gegen Langenfeld stand für die Beueler unter einem guten Stern, denn durch die Abwesenheit der Langenfelder Spitzenspielerin Ella Diehl konnte man auch mit den Damenpunkten rechnen. Es blieb also nicht alles an den Herren hängen. Dass der Sieg dann am Ende mit 7:1 für Beuel einer Deklassierung der Langenfelder Mannschaft gleich kam, tat nicht nur Trainer Marc Hannes gut. Er warnte jedoch davor, diesen Sieg nicht über zu bewerten: „Ein Sieg gegen eine vollständige Langenfelder Mannschaft wäre mir lieber gewesen, auch wenn das Ergebnis natürlich extrem gut für die Psyche ist.“ Erfreulich waren aber dennoch die Siege von Marc Zwiebler gegen Przemyslaw Wacha und der erste Sieg von Ville Lang gegen Björn Joppien.
Mit breiter Brust empfing man dann am Sonntag den deutschen Meister Bischmisheim zu einem Spiel der Extraklasse. Auch wenn an diesem Tag bei den Damen nicht viel zusammenpasste und somit die Punkte verloren gingen, entschädigten die Herrenspiele und auch das Mixed in vollem Maße. Von den insgesamt vier Dreisatzspielen entschieden die Bischmisheimer drei für sich. Lediglich das erste Herreneinzel konnte Marc Zwiebler für sich verbuchen. Besonders spektakulär waren aber, bei einem Zwischenstand von 3:3, das zweite Herreneinzel (Lang - Navickas) und das Mixed (Kindervater/ Overzier – Hopp/ Persson). Beide Spiele gingen im ersten Satz an die Beueler, die auch im zweiten Satz jeweils beim Stand von 20:19 die Möglichkeit hatten, nicht nur den Satz, sondern auch das Spiel zu gewinnen. In beiden Fällen klappte es nicht. Der Endstand ist bekannt, Bischmisheim konnte beide Spiele gewinnen und somit auch die Partie mit 5:3 für sich entscheiden. Woran es letztendlich gelegen hat, weiß keiner. Ob der letztendliche Siegeswille fehlte, die Kondition nicht mehr reichte oder aus welchem Grund auch immer.
Für dieses schon im Vorfeld hochgejubelte Aufeinandertreffen der beiden besten Mannschaften der vergangenen Saison traf die Bezeichnung „Play-off-Charakter“ auf jeden Fall zu. Am Ende wäre auch ein Unentschieden gerecht gewesen, aber die bessere Personladecke der Bischmisheimer hat am Ende wahrscheinlich den Ausschlag gegeben.