5 Fragen an das Physiozentrum Bonn







Den erfolgreichen Saisonstart der 1. Bundesligamannschaft hat der 1. BC Beuel auch dem neuen Kooperationspartner, dem Physiozentrum Bonn, zu verdanken. Michael Schneider übernimmt die Betreuung der 1. Mannschaft von Gerri Malz. Zusätzlich wird er auch die Nachwuchsspieler der B.A.B.B. physiotherapeutisch betreuen.

 

Bundesligaspielerin Hannah Pohl hat vor Saisonbeginn mit Yildirim Aktas, Leiter des Physiozentrums Bonn am Landgrabenweg, und Beuels neuem Physiotherapeuten Michael Schneider gesprochen.

 

 

Hannah: Was muss man über das Physiozentrum wissen und welche Motivation steht hinter eurer Arbeit?

 

Yildirim: „Das Physiozentrum wurde 2004 gegründet, also vor 15 Jahren. Bei der Gründung haben wir die Nähe zur Telekom als gute Kooperationsmöglichkeit gesehen. Aktuell haben wir acht Mitarbeiter, die sich von Montag bis Freitag zwischen 8 und 19.30 Uhr (freitags bis 17 Uhr) um unsere Patienten kümmern.“

 

Michael: „Ich arbeite seit knapp zwei Jahren im Physiozentrum und sehe die Herausforderung, Sportler zu betreuen, als große Motivation. Gerade durch die Kooperation mit dem Fitnessstudio ComVita, das im selben Gebäude sitzt, können wir eine ganzheitliche Behandlung unserer Patienten gewährleisten.“

 

Hannah: Wie ist eure Erfahrung mit Leistungssportlern?

 

Yildirim: „Wir haben die Basketballmannschaft der Rhöndorf Dragons in der 2. Liga betreut und auch die Telekom Baskets in der Jugendbasketball-Liga. Zurzeit betreuen wir das Regionalligateam der Baskets und auch viele Triathleten, die bei der Telekom arbeiten.“

 

Hannah: Was unterscheidet das Physiozentrum von anderen?

 

Yildirim: „Unser Motto lautet „viel & schnell“. Wenn es irgendwo brennt, steht die ganze Praxispower hinter den Athleten und durch die enge Kooperation mit einem Netzwerk an Orthopäden, zum Beispiel der Praxis von Dr. Sippel in Bonn, können wir die Versprechen auch einhalten.“

 

Hannah: Was finden Sie an der Sportart Badminton faszinierend und herausfordernd?

 

Michael: „Die Sportart ist wahnsinnig schnell, ist durch viele Sprünge und eine starke einseitige Belastung geprägt. Da sehe ich eine große Herausforderung, denn wir müssen versuchen, Dysbalancen früh zu erkennen, aber auch schon vorab präventiv gemeinsam mit den Athletiktrainern zusammenarbeiten.“

 

Hannah: Was wird im Bereich der Physiotherapie im Leistungssport unterschätzt?

 

Michael: „Häufig wird die Prävention unterschätzt. Wenn die wir vorbeugend arbeiten, können wir Verletzungen erkennen, bevor sie da sind, und Schwachstellen früh genug ausmerzen. Das unterschätzen viele Sportler und kommen erst zu uns, wenn die Verletzung schon aufgetreten ist.“

 

(Hannah Pohl, 13. September 2019)