Der 1. BC Beuel trauert um den Mannschaftsführer der 6. Mannschaft, Benjamin Obermüller

Wir sind tief bestürzt über den unerwarteten Tod unseres Vereinsmitgliedes und Mannschaftskapitäns am 2. September 2020. Benjamin Obermüller wechselte 2007 aus Solingen zum 1. BC Beuel und prägte mit seinem unerschütterlichen und humorvollen Wesen seither unsere Mannschaften. Vor 2 Jahren übernahm er als Mannschaftsführer die Verantwortung für unsere Sechste. Benjamin Obermüller wurde 40 Jahre alt.

 

Eric Jörg, langejähriger Wegbegleiter Benjamins im Verein, erinnert mit einem sehr persönlichen Nachruf an Benjamin:

 

„Benjamin Obermüller – nie mehr „mein Großer“, „mein Oger“, „mein Captain“, aber immer in unseren Herzen!

 

Ich habe Benjamin kennengelernt, als er von Solingen zum 1. BC Beuel gewechselt ist. Ein toller Typ, mit viel Sachverstand für unser und auch sein heiß geliebtes und auch gelebtes Hobby – Badminton.

Auf den ersten Blick eine mächtige Erscheinung aber mit einem so sanften Kern. Benni, ich weiß gar nicht ob, er die Verniedlichung seines Namens gerne gehört hat, aber egal, er ist und bleibt es trotzdem. Benni war die Meinung über seine Statur völlig egal und völlig egal war ihm, was andere sagten. Der Begriff „Oger“ kommt nicht von ungefähr. Staturgemäß und ein wenig selbstironisch war das seine erste Verkleidung an Karneval, zum Piepen komisch, aber auch ein wenig authentisch. Er hat sich immer selbst eine Meinung gebildet und auch öffentlich vertreten. Ein Mann, ausgestattet mit feinem Humor, wie es z.B. bei einem Auszug aus Facebook erkennbar wird: „Fun Fact des Tages: von Bonn nach Mailand sind es 802km und man fährt mit dem Auto über fünf Autobahnen. Von Bonn nach Düsseldorf-Holthausen sind es 70km und man fährt über: richtig, fünf Autobahnen...“

Ich habe mit ihm zusammen viele Jahre in einer Mannschaft gespielt, so auch in den letzten zwei Jahren, viele Schlachten geschlagen und ebenso viele auch gewonnen. Und wenn es mal nicht sein sollte: was soll‘s, Mund abwischen, dann halt beim nächsten Mal.

 

Nun bin ich bestürzt, dass Benni nicht mehr lebt, bestürzt, dass seine Lebensgefährtin ihren Benjamin nicht mehr bei sich hat, so plötzlich. Aber eins ist sicher: Wir haben Dich bei uns, vermissen Dich und werden Dich nie vergessen, großer Benni!“