Schüler und Jugend qualifiziert

Müde, glücklich und erleichtert ließen sich unsere Jugendspieler ablichten, nachdem sich sowohl die Schüler- als auch die Jugendmannschaft für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Anfang Mai in Regensburg qualifiziert hatten. Bei beiden Mannschaften war die Qualifikation keineswegs sicher. Der amtierende Mannschaftsmeister aus dem letzten Jahr trat zwar mit dem kompletten Kader an, aber gleich drei Spieler stecken mitten in den Abiturprüfungen und mussten zuerst einmal den Kopf freibekommen, bevor sie ihr Bestes auf dem Feld geben konnte. Die jüngeren Jahrgänge sind breit aufgestellt und konnten fleißig unterstützen. So konnte sich die Jugend nach einem ungefährdeten ersten Spiel im zweiten Match gegen die Mülheimer mit einem 4:4 und besserem Satzverhältnis für das Halbfinale qualifizieren. Hier profitierten sie im Spiel gegen Gastgeber Lüdinghausen vom Ausfall eines Spielers der gegnerischen Mannschaft. Müde aber hochzufrieden konnte unsere Jugend das Finale und damit die Qualifikation erreichen. Gegen Traditionsgegner Refrath war dieses Mal nichts auszurichten. Trainer Marc Krieger konnte nicht mehr alle Spieler einsetzen, andere traten noch an, zeigten aber nicht mehr ihre Bestleistung. Refrath dagegen hatte geschickt aufgestellt und nutzte die Gunst der Stunde, um sich verdient den Titel zu holen.

Noch ungefährdeter konnten unsere Schüler die Gruppenphase siegreich absolvieren. In drei Spielen behaupteten sie sich gegen die Mannschaften aus Mülheim, Hövelhoven und Solingen und konnten dabei sogar alle mitgereisten Athleten einsetzen. Das entscheidende Spiel war auch hier das Halbfinale am Sonntag, das über die Qualifikation entschied. In spannenden Begegnungen konnten unsere besten Einzelspieler Jari Hannes, Eva Heiden und Arne Kurnatowski jeweils ihre Punkte holen. Mit den erwarteten Siegen aus den Herrendoppeln waren die Beueler uneinholbar vorne und hatten somit das Ticket nach Regensburg in der Tasche. Im Finale gegen Union Lüdinghausen kam unsere Mannschaft dann leider dieses Mal auch an ihre Grenzen. Am Ende waren aber alle zufrieden und müde. Nicht nur die einzelnen Spiele, auch gemeinsames Anfeuern, Beraten und Essen machten das Wochenende zu einem vollen Erfolg. Während die Jugendspieler auch mal die Trainer entlasteten und die Schüler coachten, setzten sich dei Schüler ganz selbstverständlich zum Zählen bei den Großen ans Feld. Umso schöner, dass jetzt auch alle zusammen als Team nach Regensburg fahren können.

Autor
Sylvia Schroth

Sylvia Schroth

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